Donnerstag, 3. Dezember 2009

Zwanzig Jahre Teehandel

Irgendwie haben wir gar nicht so richtig daran gedacht, dass unser Teehandel dieses Jahr zwanzig Jahre existiert. Also genaugenommen haben wir am 13. Dezember 1989 unser damaliges Geschäft eröffnet.

Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, ist echter Jubiläumsjubel gar nicht so unser Ding. Aber wir machen einige Tees in 1-Kilogramm-Packungen 20 Prozent günstiger. 20 Jahre = minus 20 Prozent und das dann gültig bis zum 20. Dezember diesen Jahres.

Im Angebot gibt es zum Beispiel unsere beiden Nepal-Tees:
Nepal Himalayan SFTGFOP1 Jun Chiyabari 2009
Nepal Himalayan Oolong Jun Chiyabari 2009

Auf die nächsten zwanzig Jahre!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Weihnachtsarbeit

Vielleicht fragt Ihr Euch schon, warum ich in letzter Zeit hier so wenig schreibe. Nun, das liegt ganz einfach daran, dass bei uns in diesen Wochen ziemlich viel zu tun ist. Versenden und allerlei bürokratische Dinge.

Und da hat natürlich der Versand Eurer Pakete absoluten Vorrang vor neuen Blog-Nachrichten. Also, keine Sorge, es kommen auch wieder lebendigere Blog-Zeiten.

Freitag, 27. November 2009

Keiko Tee

Seit vielen Jahr ist Keiko Tee in unserem Sortiment und erfreut sich großer Beliebtheit bei Euch.
Wir legen schon immer Wert darauf, das Keiko-Tee-Sortiment möglichst vollständig — und vor allen Dingen mit unserer bekannten Geschwindigkeit — liefern zu können.

Gibt es denn etwas, was Keiko Tee besonders auszeichnet?

Ja, da gibt es gleich mehrere Dinge. Zuerst einmal gehört die Firma Shimodozono International mit zu den ersten Anbietern von japanischem Bio-Tee hier in Deutschland und hat sich so über viele Jahre mit Ihrer Maken „KEIKO“ einen sehr guten Ruf erarbeitet. Die ersten Keiko-Teegärten wurden schon 1992 auf kontrolliert ökologischen Anbau umgestellt. Die Teegärten liegen auf der südlichen Hauptinsel Kyushu in Kagoshima am „Sakurajima“ einem noch tätigen Vulkan.

Als weitere Besonderheit ist zu erwähnen, dass fast alle Keiko-Tees sogenannte Kabuse-Cha sind. Kabuse Cha bezeichnet einen Tee, der in der Wachstumszeit der neuen Triebe, vor der Ernte, etwa drei Wochen lang mit dunklen Netzen abgeschattet wird. Dadurch, dass nur noch etwa die Hälfte des Sonnenlichtes an das Blatt gelangt, erreicht man eine Veränderung in der Entwicklung von einzelnen Stoffen in der Teepflanze. Die wohl wichtigsten davon sind, dass der Gehalt an Koffein steigt, der Tee wirkt also bei manchem Teetrinker noch einen Tick belebender. Andererseits sinkt der Gehalt an bestimmten Stoffen, die für den bitteren Geschmack des Tees sorgen, weshalb Keiko-Tee durchaus etwas milder ist, als nicht beschattet gewachsener Tee.

„Kabuse-Cha“ nennt man wegen der etwa 50-prozentigen Beschattung auch „Halbschattentee“, nicht zu verwechseln mit dem 95-prozentig beschattet gewachsenen Gyokuro.

Alle Keiko-Tees liefern wir in den originalen Verpackungen. So ist eine hohe Frische des Tees gewährleistet. Dazu kommt, dass wir einen hohen Waren-Umschlag bei unseren japanischen Tees haben (und nicht nur bei denen), was natürlich auch zum absoluten Frische-Genuss beiträgt.

Zu den Keiko-Spitzentees zählt der Tenbu-Fuka. Fuka steht hier für „Fukamushi-Cha“ was einen „tiefbedampften“ Tee bezeichnet. Dieser Tee wird also während der Herstellung etwa 120 Sekunden mit Wasserdampf behandelt, während normaler Tee etwa 20 bis 30 Sekunden bedampft wird.

Die beliebtesten hochwertigen Sorten sind der Soshun und der Diamond Leaf. Im mittleren Preisbereich hat der Tenko viele Fans. Daneben gibt es eine weiteren Frühjahrstee, den Kabuse No. 1, sowie eine Sommertee, den Kabuse No. 2.

Auch sehr gute Standardtees gibt es von Keiko, dazu zählt sicher der Aki-Bancha, ein Herbstbancha. Aki-Bancha ist übrigens kein Kabuse-Cha und weniger koffeinhaltig, da hier auch größere Blätter geerntet werden, die allgemein weniger Koffein enthalten.

Vielleicht hat jetzt ja der eine oder andere, der Keiko-Tee noch nicht kennt, Lust bekommen, sich mit den Keiko-Tees eingehender zu beschäftigen.

Montag, 16. November 2009

Shin-Ureshino und Shin Uji Cha

Zwei neue japanische Tee-Sorten sind jetzt im Shop bestellbar. Bei beiden Tees handelt es sich um Tees aus der Frühjahrspflückung, also First Flush. Beide Sorten sind nach dem japanischen JAS Standard produziert.

Der Shin-Ureshino stammt aus der Saga-Präfektur auf der Hauptinsel Kyushu. Er ist wunderbar frisch und aromatisch. Ganz günstig ist er ja nicht, aber er ist ein Hochgenuß. Der Shin-Uji stammt, wie sollte es nun auch anders sein, aus Uji und hat einen richtig schönen frischen, leicht zitronigen Geschmack. Sehr harmonisch aromatisch.

Donnerstag, 12. November 2009

Sencha Fuji Gold

Also, da wollte ich heute hier auf unseren neuen Sencha Fuji Gold hinweisen — aber was passiert? Er ist, schon kurz nachdem er in unserem Shop war, ausverkauft. Das ist natürlich schön für uns und für all die glücklichen Besteller, die diesen wunderbaren Tee genießen dürfen, aber so entfällt eben die Neuvorstellung dieses Tees und ich vertröste Euch auf die nächste Woche.
Dafür kommen in den nächsten Tagen noch ein paar weitere Tees dazu.

Samstag, 7. November 2009

Gyokuro Asahina 2009

Jetzt ist er im Shop. Der Gyokuro Asahina aus Okabe in der Präfektur Shizuoka.

Schönes dunkles, nadelförmig gerolltes Blatt. Die aktuelle Ernte ist ein Tee der Varietät Meiryoku. Sehr schön süß und mild im Geschmack. Sehr erfrischend und belebend.

Unsere Vorräte sind limitiert. Bitte wartet nicht zu lange mit Euren Bestellungen. Ich weiß, ich schreibe das immer wieder mal, aber der/die eine oder andere glaubt's scheinbar nicht und ist dann enttäuscht, wenn er/sie nichts mehr abbekommt.

Freitag, 6. November 2009

Kabuse Fukamushi Premium

Und wieder eine neue Sorte im Sortiment. Diesmal ein Kabuse-Fukamushi-Cha.

Kabuse-Cha ist ein abgeschattet gewachsener Tee, während der Wachstumszeit vor der Ernte werden die Blätter mit dunklen Netzen abgeschattet, so dass nur noch etwa die Hälfte des Sonnenlichtes an die Teeblätter gelangt.

Unser neuer Kabuse-Cha ist gleichzeitig auch ein Fukamushi Cha, das heißt, es ist ein tiefbedampfter Tee. Üblicherweise werden die frischen Teeblätter für den Sencha etwa 30 Sekunden mit Dampf behandelt. Beim Fukamushi Cha dauert dieser Vorgang etwa 120 Sekunden. So entsteht ein Tee mit intensivem Geschmack, frisch-grüner Tassenfarbe — in diesem Fall kombiniert mit der Süße und Milde des Kabuse-Cha.